Wohnagento

Das Konzept

Wie wir arbeiten

Wohnagento ist ein junges Unternehmen. Wir können nicht auf zwanzig Jahre Bestand verweisen, also zeigen wir stattdessen, wie wir arbeiten: nach welchen Kriterien wir eine Wohnung auswählen, wie wir sie ausstatten und was im laufenden Betrieb geregelt ist.

Warum diese Seite

Standards statt Referenzen

Die meisten Anbieter belegen ihre Kompetenz mit Objektzahlen und Bewohnerstimmen. Wir haben beides noch nicht und erfinden es auch nicht.

Was wir zeigen können, sind die Regeln, nach denen wir arbeiten: die Prüflogik vor einer Anmietung, den Ausstattungsstandard, die Abläufe bei Einzug, Schaden und Auszug. Diese Seite ist die Grundlage für ein Gespräch, in dem Sie uns prüfen können - nicht umgekehrt.

Schritt 1

Auswahl

Nicht jede Wohnung eignet sich, und eine Absage am Anfang ist billiger als ein schiefer Vertrag ein Jahr später. Wir prüfen jede Wohnung nach denselben Kriterien, bevor wir ein Angebot machen.

Grundriss und Zimmerstruktur

Drei bis fünf einzeln vermietbare Zimmer, möglichst gleichwertig geschnitten. Keine Durchgangszimmer. Bad und Küche müssen zur Bewohnerzahl passen. Zwei zusammenhängende Räume können wir als Doppel-Einheit nutzen.

Lage

Anbindung an Innenstadt, Leuphana oder Bahnhof. Wir arbeiten ausschließlich in Lüneburg, weil sich eine Wohnung nicht aus der Ferne führen lässt. Wer nicht innerhalb einer halben Stunde vor Ort sein kann, verwaltet nur.

Wirtschaftliche Eignung

Wir rechnen jedes Objekt durch: Investition in Möblierung und Herrichtung, erzielbare Zimmermieten, laufende Kosten, Amortisation. Trägt die Rechnung nicht, sagen wir ab, statt die Miete zu drücken.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Teilungserklärung, Hausordnung der Eigentümergemeinschaft, Untervermietung und Zweckentfremdung prüfen wir objektbezogen. Wir geben dazu keine pauschale Auskunft und ersetzen keine Rechtsberatung, aber wir gehen die Punkte mit Ihnen durch, bevor unterschrieben wird.

Schritt 2

Einrichtung

Die Wohnung wird nicht dekoriert, sondern nach einem festen Standard ausgestattet. Was in der Wohnung steht, gehört uns. Wir haben also ein eigenes wirtschaftliches Interesse daran, dass es heil bleibt.

Zimmer

Bett, Schreibtisch, Stuhl, Schrank und Stauraum in jedem Zimmer. Bezugsfertig, damit ein Bewohner mit einem Koffer einziehen kann und nichts anschaffen muss.

Gemeinschaftsflächen

Küche mit Geräten und Ausstattung für die volle Bewohnerzahl, nicht für zwei Personen. Bad und Flur werden auf die Nutzung durch mehrere Haushalte ausgelegt.

Inventarliste

Jeder Gegenstand steht mit Zustand auf einer Liste. Sie ist Anlage zum Mietvertrag und Grundlage jeder Übergabe. Am Ende der Laufzeit ist damit nachvollziehbar, was dazugekommen und was verschwunden ist.

Schritt 3

Betrieb

Der Teil, an dem klassische Wohngemeinschaften scheitern. Hier liegt der eigentliche Unterschied zur Zufalls-WG: nicht die Möblierung, sondern die Frage, wer zuständig ist, wenn etwas passiert.

Bewohnerauswahl

Bewerbung, Selbstauskunft und Nachweise laufen über ein festes Verfahren, nicht über Bauchgefühl. Geprüft wird die Fähigkeit, die Miete zu tragen, und die Passung ins bestehende Wohnkonzept. Die Kriterien sind für alle Bewerber dieselben.

Ein Vertrag je Zimmer

Jeder Bewohner hat einen eigenen Zimmermietvertrag mit uns, mit einer Warmmiete inklusive Nebenkosten, Strom und Internet. Untereinander haften die Bewohner nicht. Die Mindestmietdauer beträgt sechs Monate.

Ein- und Auszug

Jeder Ein- und Auszug wird mit Übergabeprotokoll und Fotos dokumentiert, gegen die Inventarliste. Ein Bewohnerwechsel ist damit ein definierter Vorgang und keine Verhandlung über Erinnerungen.

Schäden und Reparaturen

Meldungen laufen über einen Kanal bei uns. Kleinreparaturen erledigen wir bis zu einer vorher mit dem Eigentümer vereinbarten Grenze ohne Rückfrage. Größere Maßnahmen stimmen wir ab, statt sie liegen zu lassen, bis ein Folgeschaden entsteht.

Hausordnung

Ruhezeiten, Reinigung der Gemeinschaftsflächen, Besuch und Schlüssel sind schriftlich geregelt und Bestandteil des Mietvertrags. Das ist kein Erziehungsprogramm, sondern die Grundlage, um bei Konflikten überhaupt etwas in der Hand zu haben.

Dokumentation im System

Objekte, Verträge, Bewohner, Übergaben und Meldungen liegen in einem System, nicht in Mailordnern. Auch nach zwei Jahren ist nachvollziehbar, wer wann was zugesagt hat.

Abgrenzung

Was wir ausdrücklich nicht sind

Gemeinschaftliches Wohnen wird häufig größer erzählt, als es ist. Damit klar ist, worauf Sie sich einlassen, hier die Gegenprobe.

Das sind wir

  • Langfristiger Hauptmieter der gesamten Wohnung
  • Vermieter der einzelnen Zimmer, mit eigenem Mietvertrag je Bewohner
  • Auf Mietdauern ab sechs Monaten ausgelegt
  • Auf normale Bestandswohnungen ausgelegt, nicht auf Neubauprojekte
  • In Lüneburg tätig, sonst nirgends

Das sind wir nicht

  • Kein Makler und kein Vermittler
  • Keine Kurzzeitvermietung, keine Ferienwohnung, keine Beherbergung
  • Kein Hotelkonzept und kein Anbieter im Luxussegment
  • Kein Veranstaltungsprogramm. Gemeinschaft ist möglich, aber kein Versprechen
  • Keine Betreuungs- oder Versorgungsleistung

Privatsphäre ist Teil des Produkts, nicht ihr Gegenteil. Jeder Bewohner mietet ein eigenes Zimmer als Rückzugsraum. Dass in der Küche jemand sitzt, mit dem man reden kann, ist ein möglicher Mehrwert und kein Programmpunkt.

Nächster Schritt

Passt Ihre Wohnung zu unserem Konzept?

Schicken Sie uns die Eckdaten Ihrer Wohnung: Lage, Größe, Zimmerzahl, aktuelle Miete. Innerhalb von zwei Werktagen erhalten Sie eine klare Eignungsaussage und eine erste Mietspanne. Nach der Besichtigung folgt der verbindliche Mietvorschlag innerhalb von fünf Werktagen.

Dauert wenige Minuten. Unverbindlich und kostenfrei.